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Die Filterbuttons


Gattung

Röhrenpilze oder Porlinge haben an der Hutunterseite ein Art Schwamm. Es sieht aus als ob tausende kleinste Nadelstiche diese Form gebildet haben. Bei jungen Pilzen dieser Gattung sind die Röhren bzw. die noch feiner wirkenden Poren nicht erkennbar, da sie erst ausgebildet werden müssen. Die Hutunterseite schaut dann wie eine glatte Fläche aus.
Lammellenpilze oder Leistenpilze haben an der Hutunterseite viele "Blätter" bzw. Rippen, die auf den Stiel zulaufen. Pilze mit Lamellen kommen sehr häufig vor. Diese Gattung beinhaltet auch sehr viele tödlich giftige Arten. Eine sorgfältige Bestimmung ist absolute Pflicht!
Pilze mit kugelartiger Form (z.B. Bovist), sind in dieser Kategorie zu finden.
Der Pilz hat eigentlich eher einen Fruchtkörper als einen Stiel mit Hut. Auch hier gibt es einige hervorragende Speisepilze wie z.B. die gut bekannten Morcheln.
Falls ein Pilz auf Holz wächst, also beispielsweise an einem Baumstamm oder einem zu Boden gefallenen Ast, nutzen Sie bitte diese Filtereigenschaft.

Sporengeber


(Sporengeber = Lamellen, Röhren, etc. - dort wo die Sporen zur Vermehrung des Pilzes ausgebildet werden) Die Form der Sporengeber ist charakteristisch für einen Pilz. Gemeint ist hier, in wie weit der "Schwamm" bzw. die Blätter an dem Stiel angewachsen/angeheftet sind.
Der Sporengeber ist am Stiel angewachsen.
Der Sporengeber ist am Stiel herablaufend. (Oftmals bei Leistlingen, wie z.B. dem Pfifferling)
Der Sporengeber ist frei , das heißt zwischen Stiel und Lamellen bzw. dem "Schwamm" besteht keine Verbindung oder ist eine erkennbare Lücke
Pilze mit milchiger Flüssigkeit. Fast immer sind es Lamellenpilze, die diese Eigenschaft aufweisen.

Stiel

Der Stiel hat eine Knolle. Achtung, dieses Merkmal weißt auf höchste Vorsicht hin. Viele Verwechslungsmöglichkeiten mit tödlich giftigen Doppelgängern.
Der Stiel weist eine Netzzeichnung auf. Tritt (fast) nur bei Röhrlingen auf und deutet auf Giftigkeit. Ausnahme: Steinpilz mit weißem Netz.
Der Stiel ist faserig. Ähnlich wie bei Spargel lässt sich der Stiel auseinanderziehen.
Der Stiel ist brüchig. Versucht man ihn auseinanderzuziehen, zerbröckelt er in kleine mehlartige Teile. Typischer Vertreter: Täublinge
Am Stiel hängt ein Ring. Er ist ein Überrest des Velums, dass den Pilz einst umschloss. Eine dünne Schicht, die zum Schutz des jungen Pilzes gedacht war.
Der Stiel hat Schuppen oder Flocken. Wie kleine Pünktchen, meist über den gesamten Stiel verteilt.

Hut

Der Pilz ist entweder buckelig oder spitzkegelig. Ein Buckel bei Pilzen bedeutet, eine Erhöhung in der Mitte des Hutes. Zu "spitzkegelig" könnte man auch "glockenförmig" sagen.
Ein trichterförmiger Hut ist in der Mitte vertieft. Bei einigen Pilzen ist dies auch ein Anzeichen, dass der Pilz schon recht alt ist, und daher für Speisezwecke nicht mehr verwendet werden sollte.
Der Pilz ist schirmförmig bzw. leicht gewölbt oder flach.
Der Hut hat eine sonstige Form, ist halbkugelig oder weist keine Besonderheiten auf.
Hier können Sie den typischen Durchmesser des gesuchten Pilzes einstellen. Suchen Sie nach einem bestimmten Durchmesser, dann stellen Sie beide Schieberegler auf genau diesen Wert. Haben Sie mehrere Pilze eines Types gefunden, können Sie den Bereich von kleinstem Pilzhut bis zum Größten angeben. Achtung! Pilzehüte sind typischerweise erst zu erkennen, wenn sie mehrere Zentimeter groß sind. Also den minimalen Bereich nicht zu klein wählen sonst wird fälschlicherweise der passende Pilz ausgeblendet. Hat der Pilz keinen Hut, geben Sie den Durchmesser des Fruchtkörpers an.

Farbe

Die Hutfarbe bzw. die Farbe des gesamten Fruchtkörpers falls dieser keinen Hut besitzt.
Die Farbe der Lammelen bzw. Röhren.
Die Farbe des Stiels.
Die Farbe des "Fleisches" (Beim Anschneiden verfärben sich manche Pilze. Diese Farben sind mit einbezogen)
Farbe der Pilzsporen.

Erfahrene Pilzkenner fertigen ein Sporenbild an, um die Farbe der Sporen (die "Samen" des Pilzes) zu bestimmen.
Eine einfache Methode wäre ein zweifarbiges Papier (besser noch Fotokarton), dass auf der einen Hälfte schwarz und auf der anderen Hälfte weiß ist, zu verwenden. Der Pilzhut wird nun mittig auf die beiden Hälften plaziert und das Sporenpulver kann munter auf das Papier herunterrieseln. Nach ein paar Stunden entfernt man den Hut vorsichtig und kann das Ergebnis nach Farbe beurteilen.

Essbarkeit


Bitte beachten Sie, dass einige Pilze unter ungenießbar oder giftig gelistet sind, die aber nach besonderer Behandlung oder je nach Verträglichkeit als essbarer oder sogar guter Speisepilz gewertet werden können. Es kann auch vorkommen, dass Pilze als essbar gelistet sind, jedoch ein übermäßiger Verzehr zu Beschwerden führen kann.

Einige Pilze sind in Verbindung mit Alkohol giftig. Teilweise sogar wenn Alkohol 48 Stunden danach getrunken wird. (Coprinus-Syndrom)

Das Reich der Pilze ist noch lange nicht erforscht. Durch ständige Forschung werden Pilzgifte entdeckt und Pilze, die vor einigen Jahren noch als essbar galten, werden nach neusten Erkenntnissen als giftig eingestuft! Ein weiteres Problem sind Neophyten (giftige Pilze die eingeschleppt wurden und somit zu gefährlichen Doppelgängern von einst eindeutigen Pilzarten werden). Es lohnt sich, keine alten Bestimmungsbücher als Grundlage für die Speisewertbestimmung zu verwenden!
Essbar Note 1-2
Essbar Note 3-6
Essbar Note 6 und Ungenießbar
Giftig
Giftig (tödlich)

Geschmack


WARNUNG
Niemals Knollenblätterpilze, Wulstlinge, Schirmlinge, weiße Trichterlinge, Morcheln, Lorcheln und Häublinge kosten: LEBENSGEFÄHRLICH!
Bei Kostversuchen Material wieder ausspucken! Pilze sind roh meist giftig.

Eine Geschmacksprobe sollte nur von Pilzexperten durchgeführt werden.

Die einzige Geschmacksprobe die auch Anfängern zuzutrauen ist, ist die von Täublingen. Vorausgesetzt der Pilz wird zu 100 % als Täubling - lat. Russula erkannt! Scharf schmeckende Täublinge sind alle ungenießbar oder giftig, während milde Täublinge alle essbar sind.

Geruch


Jeder Mensch riecht sehr individuell. Diese Suchfunktion sollte nur genutzt werden, falls man sich mir dem Geruch sicher ist, da sonst womöglich der zutreffende Pilz ausgeblendet wird.

Ein unangenehmer Geruch muss nicht immer bedeuten, dass ein Pilz ungenießbar ist. Handelst es sich um essbare Pilze, verliert sich dieser Geruch bei der Zubereitung.

Da der Geruch ein wesentliches Bestimmungsmerkmal sein kann, haben manche Pilze ihren Namen sogar ihrem sehr ausgeprägtem Geruch zu verdanken.

Zeitraum


Jeder Pilz wächst typischerweise nur zu einer bestimmten Jahreszeit - manche kürzer , manche länger.

Schalten Sie den Zeitraumfilter ein, so werden alle Pilze ausgeblendet, die nicht während des gesammten Zeitraums, den Sie angegeben haben, wachsen. Wählen Sie beispielsweise JUN-OKT, bleiben nur Pilze aktiviert, die auch tatsächlich über die komplette fünf-monatige Zeitperiode (JUN,JUL,AUG,SEP,OKT) wachsen. Der Zeitfilter ist standartgemäß auf den aktuellen Monat Ihreres Endgerätes eingestellt, um Pilze rauszufiltern die auch tatsächlich jetzt wachsen.

Wachstumsperioden bei Pilzen sind sehr Wetterabhängig und damit ist diese Filterfunktion auch sehr vage.